Ringen 1. Bundesliga

Wielands letzte Worte - Die Bundesliga-Analyse

Wieland Mößner


Rückblick auf die Begegnungen des Play-Off-Halbfinales sowie eine Vorschau auf das 1. Ringer-Finale in Bretten zwischen dem SVG Weingarten und dem KSV Aalen

von Wieland Mößner
28. Januar 2010


In den Halbfinal-Auseinandersetzungen zwischen dem SVG Weingarten und dem KSV Köllerbach sowie zwischen dem KSV Aalen 05 und dem SV Wacker Burghausen wurden an den letzten beiden Wochenenden die Finalisten für die Endkämpfe um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft in der Saison 2009/2010 ermittelt. Nachdem sich in den drei voran gegangenen Jahren jeweils der KSV Köllerbach und der 1. Luckenwalder SC gegenüber standen, kommt es in diesem Jahr zu einem Duell zwischen zwei baden-württembergischen Mannschaften, die sich in der Vergangenheit schon manche heiße Mattenschlachten geliefert haben. Nach 3 Halbfinalteilnahmen in Folge, wo man sich jeweils dem Finalisten der vergangenen 5 Jahre und Meister von 2006, dem 1. Luckenwalder SC, mehr oder weniger deutlich geschlagen geben musste, vollbrachte der SV Germania Weingarten nach den beiden glanzvollen Siegen gegen den fünffachen deutschen Meister KSV Köllerbach (1968, 1972, 2007, 2008 und 2009) Historisches, nachdem es zum ersten Mal in der 106jährigen Vereinsgeschichte gelungen ist, in die vor der Runde angestrebten Finalkämpfe um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft einzuziehen.

Der Druck auf die Mannschaft, den Trainerstab, die Betreuer und Funktionäre war durch das vor der Saison ausgegebene hohe Saisonziel, dem Erreichen der Finalkämpfe, gleichermaßen hoch, denn die Gefahr eines frühzeitigen Scheiterns war stets allgegenwärtig und bekanntlich bestehen vielerorts oftmals gravierende Unterschiede zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Gerade nach dem Abschluß der Vorrunde der Bundesliga Gruppe West, die man mit 29:7 Punkten auf Platz 2 beendete, war die Unsicherheit relativ groß, zumal man sich dem KSV Köllerbach zweimal beugen musste und gegen den Finalgegner, den KSV Aalen 05, einmal unterlegen war sowie einmal unentschieden kämpfte. Doch das gesamte Umfeld ließ sich durch derlei Rückschläge zu keiner Zeit verunsichern und mobilisierte sämtliche zur Verfügung stehenden Kräfte, um rechtzeitig zu Beginn der Play-Offs, also auf den Punkt genau, topfit zu sein. Wie die Viertel- und vor allem Halbfinalkämpfe aufgezeigt haben, ist dies vollkommen und in beeindruckender Manier gelungen.

Gerade in den Kämpfen gegen den KSV Köllerbach, dem Dominator der Ringer-Bundesliga in den letzten 3 Jahren, brannte die Mannschaft ein wahres Feuerwerk an Griffen ab und zog völlig verdient in die Endkämpfe gegen den KSV Aalen ein. Bei zusammengerechnet 14:6 Einzelsiegen und insgesamt 45:27 Punkten (im Hinkampf 25:10, im Rückkampf 20:17) konnte man sich in einer kaum für möglich gehaltenen Deutlichkeit durchsetzen. Meiner Ansicht nach war der 25:10 Erfolg im Halbfinal-Hinkampf zusammen mit dem 27:11 Sieg gegen den KSV Aalen aus der Saison 2006/2007 der bislang beste und spektakulärste Kampf der Vereinsgeschichte. Seinerzeit ist es dem SVG Weingarten in einer hochklassigen Auseinandersetzung mit dem übermächtig erscheinenden Gegner aus der Ostalb während der Gruppenphase ebenfalls gelungen, 8 Einzelsiege zu erzielen. Damals standen nicht weniger als 19 Sportler auf der Matte, die entweder nicht im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft waren oder - wie im Falle von David Bichinashvili - zumindest nicht in Deutschland geboren wurden. Bekanntlich wurde das Reglement inzwischen ja richtigerweise dahingehend geändert, dass mindestens 3 deutsche Sportler, davon einer U 23, und ab der kommenden Saison mindestens 4 deutsche Ringer bei Erfüllung der U 23-Regelung in einer Mannschaft stehen müssen.

Der Hinkampf am 16. Januar 2010 in der Weingartener Walzbachhalle hatte einen nahezu optimalen Verlauf genommen, obwohl die Germanen eine ernüchternde und in dieser Höhe nicht unbedingt erwartete 0:3 Auftaktniederlage von Marcel Ewald gegen den nimmermüden 43jährigen Ausnahmeringer Vladimir Togousov verkraften mussten. Von entscheidender Bedeutung war, dass Mihaly Deak-Bardos durch einen 3:0 Sieg gegen den Franzosen Yannick Szczepaniak, seines Zeichens Olympiafünfter von 2008, der sofortige Ausgleich gelang und vor allem, dass Oleg Boikov mit wirklich allerletzter Kraft einen 3:1 Erfolg gegen den hoch eingeschätzten Bulgaren Venelin Venkov einfahren konnte. Danach rang die Mannschaft wahrlich in einem Rausch und war fortan nicht mehr vom Erfolgsweg abzubringen. Der in der Gruppenphase noch unterlegene Vize-Olympiasieger von Peking 2008, Andrej Stadnik, hatte beispielsweise im Duell mit seinem ehemaligen Landsmann Andrij Shykka einen wirklich großen Siegeswillen an den Tag gelegt und gerade in technischer Hinsicht wie gewohnt überzeugen können, dennoch glaube ich, festgestellt zu haben, dass der Köllerbacher an jenem Abend einfach zu geschwächt vom Kräfte raubenden Konditionslehrgang der deutschen Freistil-Nationalmannschaft war, welcher unter der Woche im bayerischen Bischofswiesen stattfand, um dem Kampf nach dem Verlust der 2. Runde noch eine entscheidende Wende geben zu können. Gleiches traf selbstverständlich auch auf den ansonsten stets sehr konditionsstarken Marcel Ewald zu, der ebenfalls am DRB-Lehrgang teilnahm und dem das Gewichtmachen in die 55 kg-Klasse doch merklich zu schaffen machte. Shykka ist im Regelfall die Zuverlässigkeit in Person und gilt für Kämpfe in der deutschen Ringer-Bundesliga eigentlich als unbezwingbar, was nicht zuletzt darin seinen Ausdruck findet, dass er durch seine fast makellose Kampfbilanz als der beste Freistil-Weltergewichtler in der gesamten deutschen Ringer-Bundesliga gilt. Diese Aussage trifft zumindest auf die drei Meisterjahre des KSV Köllerbach uneingeschränkt zu, was den Erfolg des Ukrainers in Diensten des SVG Weingarten im Nachhinein als noch wertvoller erscheinen lässt.

Im Rückkampf kam der "Walzbachstaffel" sicherlich zu gute, dass der KSV Köllerbach wie im Hinkampf abermals nicht auf den polnischen Nationalmannschaftsringer Radoslav Marcinkiewicz zurückgreifen konnte, der vom polnischen Verband offenbar keine Freigabe erhielt. Der diesmal eingesetzte Konstantin Völk beherrschte den Ersatzmann Gabriel Seregelyi fast nach Belieben und landete einen ungefährdeten 3:0 Sieg, womit er den Einzug der Germanen ins Finale endgültig besiegelt und für großen Jubel sowie Ausgelassenheit beim zahlreich angereisten Weingartener Anhang gesorgt hatte. Beim Blick auf die Wiegeliste musste selbst den kühnsten Optimisten aus den Reihen der Saarländer klar gewesen sein, dass nur noch ein großes Wunder den Einzug ins Finale hätte einbringen können. Entgegen den vorherigen Ankündigungen aus dem Köllerbacher Lager bekam man den bulgarischen Spitzenringer Venelin Venkov allerdings nicht auf die Matte, so dass in der Gewichtsklasse bis 55 kg Greco der erst 16 Jahre alte Marc-Antonio von Tugginer seinen Platz einnehmen musste. Bei allem ohne Frage vorhandenen ringerischen Talent war er gegen den deutschen Junioren-Meister in Diensten des SV Germania Weingarten, Lukas Höglmeier, ohne reelle Chance und musste sich folglich deutlich mit 0:4 Mannschafts- und 0:15 Einzelpunkten geschlagen geben.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass sich die Mannschaft zum richtigen Zeitpunkt gesteigert hat, stellenweise ist sie sogar über sich hinaus gewachsen. Mit einer solchen intakten Moral und tollen Einstellung lässt sich gewiss auch in den Finalkämpfen etwas ausrichten, wenngleich man in den Begegnungen gegen den KSV Aalen nicht unbedingt als Favorit auf die Matte geht. In dieser Rolle scheint sich der SV Germania Weingarten jedoch pudelwohl zu fühlen, schließlich ging man sowohl im letztjährigen Viertelfinale gegen den Finalgegner sowie im diesjährigen Halbfinale als Außenseiter ins Rennen, konnte sich gegen beide Kontrahenten aber schlussendlich behaupten.

Lediglich den beiden deutschen Spitzenringern Marcel Ewald und René Zimmermann waren Erfolgserlebnisse in den Halbfinal-Auseinandersetzungen nicht vergönnt, dennoch überzeugten beide Sportler durch großen kämpferischen Einsatz, der allerdings unbelohnt blieb. "Zimmi" konnte gegen seinen Angstgegner Jan Fischer, seit etwa drei Jahren die Nr. 1 in Deutschland in der Gewichtsklasse bis 84 kg Greco, wiederum hervorragend mithalten, ließ aber in der jeweils 3. Runde seiner beiden Kämpfe eine kleine technische Wertung gegen sich zu, was im Endergebnis anstatt zu den anvisierten 0:1 Punkten zu zwei unglücklichen 0:3 Niederlagen führte. Wie oben bereits erwähnt, musste Marcel Ewald - durch das Abtrainieren doch erheblich geschwächt - im Hinkampf eine deutliche 0:3 Niederlage hinnehmen. Der erlittene hohe Substanzverlust aus der Vorwoche machte sich auch im Rückkampf bemerkbar, als er zwei Zwiegriffsituationen für Ihn völlig untypisch nicht zu Rundengewinnen ummünzen konnte. Zwar haben beide Sportler in ihren Halbfinalkämpfen unglücklich agiert, dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass Sie in den Finals noch zu wichtigen und wertvollen Stützen der Mannschaft avancieren werden.

Der KSV Aalen 05 setzte sich gegen den bayerischen Vertreter SV Wacker Burghausen ebenso klar und überzeugend mit zusammenaddiert 45:26 Punkten durch wie der SVG Weingarten in seinen Vergleichen gegen den saarländischen Traditionsverein. Nach einem 21:15 Auswärtserfolg im Hinkampf deklassierte man den Gegner in der heimischen Greuthalle im Rückkampf förmlich mit 24:11 Punkten. Nach verhaltenem Start in die Saison und 7 Verlustpunkten in der Hinrunde steigerte sich die Mannschaft im weiteren Saisonverlauf kontinuierlich und verlor in der Rückrunde lediglich noch einmal knapp mit 18:21 Punkten beim KSV Köllerbach. Nach dem Willen der Verantwortlichen des KSV Aalen soll die gegen Ende der Hinrunde gestartete imposante Siegesserie auch im Finale gegen den SV Germania Weingarten seine Fortsetzung finden. Jedenfalls scheint sich die Mannschaft gefunden zu haben und besticht seitdem ebenfalls durch vorbildlichen Teamgeist, Harmonie sowie große mannschaftliche Geschlossenheit. In den Reihen der "Ostalbbären", wie die dortigen Sportler von den Fans liebevoll bezeichnet werden, befinden sich zahlreiche Ausnahmekönner ihres Metiers. Die Erfolge Einzelner aus diesem Starensemble aufzuführen, hieße "Eulen nach Athen" zu tragen und würde sicherlich den Rahmen dieses Artikels sprengen, dennoch seien drei Ringer an vorderster Front genannt:

Zum einen muss man den inzwischen 34jährigen David Bichinashvili hervorheben, der bereits seit einer gefühlten Ewigkeit für deutsche Spitzenvereine auf die Matte geht. Über die Stationen KSV Lahr-Kuhbach und einem langjährigen Engagement beim 10fachen deutschen Mannschaftsmeister VfK Schifferstadt landete er nach dessen finanziellem Aus und der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens mit einhergehender Vereinsneugründung in VfK Schifferstadt 07 schließlich vor vier Jahren bei seinem jetzigen Verein. Seit vielen Jahren schon gilt Bichinashvili als erfolgreichster deutscher Freistil-Ringer und als einziger deutscher Medaillenkandidat bei Welt- und Europameisterschaften. Der gleichaltrige, in Georgien geborene Grieche Emzarios Bentinidis verfügt ebenfalls über ein großes Griffrepertoire und ist gleichfalls sowohl in der Gewichtsklasse bis 84 kg als auch im Limit bis 74 kg Freistil nur sehr schwer zu besiegen. Allerdings hatte er in seinem bislang einzigen Saisonkampf in dieser Gewichtskategorie, eben gegen den SVG Weingarten, die allergrößte Mühe, ins Weltergewicht abzukochen und stand nach Aussagen von Ärzten offenbar kurz vor einem Kreislaufkollaps. Für kommenden Samstag gehen die Experten allerdings davon aus, dass er sein Gewicht über eine wesentlich längere Zeit und viel kontrollierter reduziert haben wird. Der Dritte im Bunde, der 22jährige Armenier Arsen Julfalakyan, ist eine "Rakete", eine absolute Ausnahmeerscheinung und ein großes Bewegungstalent, der mit filigranen Techniken ausgestattet ist und nicht zu Unrecht als bester Greco-Ringer der gesamten Bundesliga bezeichnet wird. Dies stellte er u. a. am letzten Samstag unter Beweis als er trotz körperlicher Nachteile das Kunststück fertig brachte, in der nächst höheren Gewichtsklasse bis 84 kg den mehrfachen deutschen Vizemeister Eugen Ponomartschuk mit 3:1 Runden zu bezwingen. Bei den letztjährigen Europameisterschaften im litauischen Vilnius gewann er im Finale mit 2:0 Runden gegen Vladimir Shatskikh, der bekanntlich beim SVG Weingarten unter Vertrag steht und auch am Samstag in Bretten sein möglicher Gegner sein könnte.

Über die möglichen Aufstellungen der beiden Konkurrenten wurden unter der Woche schon die wildesten Spekulationen angestellt, die zum Teil jeglicher Grundlage entbehren. So wurde z. B. der in Armenien geborene Amiran Karntanov, der vor einigen Jahren die griechische Staatsangehörigkeit angenommen hat, für die Kategorie bis 55 kg Freistil, einer mutmaßlichen Schwachstelle beim KSV Aalen, ins Gespräch gebracht. Nach einigen Recherchen hat sich herausgestellt, dass an diesem Gerücht nichts dran ist, da der ehemals bei den Topvereinen VfK Schifferstadt, KSV Aalen und 1. Luckenwalder SC unter Vertrag stehende Sportler die für einen Start erforderlichen DRB-Kriterien nicht erfüllt. Karntanov war in der Saison 2007/2008 zwar im Besitz einer Lizenz beim 1. Luckenwalder SC, bestritt dort jedoch keinen einzigen Kampf, ist in den beiden Folgejahren aber auch zu keinem anderen deutschen Verein mehr gewechselt. Der Ringerpass könnte vom KSV Aalen zwar noch rechtzeitig bis Samstag beim Verein aus Brandenburg angefordert werden, jedoch verhindert ein Start bei einem Olympia-Qualifikationsturnier im April 2008 dieses Vorhaben, da für die Erfüllung der geforderten Frist, einer zweijährigen nationalen und internationalen Inaktivität, 3 Monate fehlen. Über die Besetzung des Ausländerplatzes beim KSV Aalen kann man allenfalls mutmaßen, dass dem Armenier Julfalakyan gegenüber dem Georgier Amiran Elbakidze wohl der Vorzug eingeräumt wird, da seine Siegchancen deutlich höher einzustufen sind als jene des lediglich 157 cm großen Georgiers, der in der Vorrunde gar technisch überhöhte Niederlagen gegen den Ex-Germanen Ghenadie Tulbea, Vladimir Togousov sowie gegen den für die RWG Mömbris-Königshofen antretenden Vize-Olympiasieger von 2008, Tomohiro Matsunaga aus Japan, einstecken musste. Außerdem hat er bei seinem hart erkämpften 3:2 Sieg im Viertelfinale gegen den Luckenwalder Emanuel Krause nicht wirklich überzeugen können und dabei erhebliche konditionelle Defizite aufgewiesen.

Die Trainer der beiden Mannschaften lassen sich zwar bis zuletzt nicht in die Karten schauen und der Aufstellungspoker hat schon vor einigen Tagen begonnen, dennoch rechne ich für kommenden Samstag fest mit nachfolgender Aalener Aufstellung, wobei man in diesem Zusammenhang anmerken muss, dass die Mannschaft aus der Ostalb über deutlich mehr Variationsmöglichkeiten verfügt als beispielsweise der KSV Köllerbach:

  • 55 kg Fr.: Andreas Herzig (Jugendlicher, mit Elbakidze wird wie oben ausgeführt nicht gerechnet, Vitalie Railean schafft anscheinend das Gewichtslimit nicht mehr),
  • 60 kg Gr.: Peter Modos (Ungarn, Junioren-Europameister 2006 und 2007, 3. Europameister 2008),
  • 66 kg Fr: Anatolie Guidea (Bulgarien, Siegringer, fügte Gergö Wöller die bislang einzige Saisonniederlage zu),
  • 66 kg Gr.: Tomasz Swierk (Polen, er weist eine Bilanz von 3:1 Siegen gegen "Jonny" Panait auf, weshalb er nach meinem Dafürhalten bestimmt den Vorzug vor Christian Fetzer erhalten wird, der in der letzten Saison noch beim SVG Weingarten unter Vertrag stand und eine tolle Saison ringt),
  • 74 kg Fr.: Emzarios Bentinidis (Griechenland, er wog am vergangenen Samstag Gerüchten zufolge lediglich noch 77 kg, im Halbfinal-Hinkampf gegen den SV Wacker Burghausen war er noch 80 kg schwer),
  • 74 kg Gr.: Arsen Julfalakyan (Armenien, Nicht EU-Ausländer, Europameister 2009),
  • 84 kg Fr.: David Bichinashvili (Deutschland, Ausnahmekönner),
  • 84 kg Gr.: Patrick Nuding (Deutschland),
  • 96 kg Fr.: Stefan Kehrer (Deutschland, mehrfacher deutscher Meister),
  • 120 kg Gr.: Ralf Böhringer (Deutschland, Junioren-Europameister 2004).


Über die Weingartener Aufstellung darf bis zum offiziellen Wiegen am Samstag, 18.45 Uhr, weiter trefflich spekuliert werden. So stellen sich allen Ringsportinteressierten folgende Fragen: Wer besetzt die Gewichtsklasse bis 55 kg, Marcel oder sein Bruder Christoph Ewald? Wer belegt den Ausländerplatz beim SVG, Andrej Stadnik oder Vladimir Shatskikh? Wer wird im Limit bis 74 kg Freistil eingesetzt, Andrej Stadnik oder der nach einer über 4monatigen Verletzungspause kürzlich wiedergenesene rumänische Publikumsliebling Szabolcs Laszlo etc.? Für das spannungsgeladene Kräftemessen zwischen dem KSV Aalen und dem gastgebenden SVG Weingarten ist jedenfalls alles Notwendige angerichtet, so dass wir uns alle auf einen tollen Ringkampfabend in Bretten freuen dürfen.

Wieland Mößner


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