Ringen 1. Bundesliga

Wielands letzte Worte - Die Bundesliga-Analyse

Wieland Mößner


Vorstellung des Kaders beim SV Germania Weingarten und Prognose für die kommende Saison 2007/2008 in der dreigeteilten Ringer-Bundesliga

von Wieland Mößner
02. Juli 2007


Der SV Germania Weingarten startet mit dem Spitzenkampf gegen den amtierenden deutschen Meister KSV Köllerbach, der am Samstag, 29. September 2007, in der neuen Kleiberit-Arena stattfindet, in seine mittlerweile achte Saison in der 1. Ringer-Bundesliga. In den vergangenen sieben Jahren ist es dem Verein aus der nordbadischen Weingemeinde gelungen, dreimal in die Endrunde um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft einzuziehen. In der Anfang März 2007 zu Ende gegangenen letzten Runde konnte mit dem Erreichen des Halbfinales gegen den Vorjahresmeister 1. Luckenwalder SC der bislang größte Erfolg im Mannschaftsringen in der über 100jährigen Vereinshistorie erzielt werden. Nach Auswertung der kompletten Saison unter Berücksichtigung der jeweiligen Halbfinalresultate wird im Endklassement sogar ein ausgezeichneter 3. Gesamtrang noch vor dem nordrhein-westfälischen Traditionsverein KSV Witten in den Statistiken des Deutschen Ringer Bundes (DRB) verzeichnet.

Für die in 3 Monaten beginnende Saison 2007/2008 haben sich die Verantwortlichen beim SVG Weingarten das ehrgeizige Ziel gesetzt, den Erfolg aus der Vorsaison nach Möglichkeit zu wiederholen. Um dieses ambitionierte Vorhaben in die Realität umsetzen zu können, wurde der Kader in der Art zusammen gestellt, dass verletzungsbedingte Ausfälle wichtiger Stammringer oder das Abstellen internationaler Leistungsträger für bevorstehende Aufgaben wie Europameisterschaften, Olympia-Qualifikationsturniere oder diverse Lehrgänge im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2008 in Peking besser kompensiert werden können. Dieses bedeutendste Großereignis im internationalen Wettkampfsport wirft bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt seine langen Schatten voraus und nicht zuletzt deshalb wurden diesmal 25 Kämpfer unter Vertrag genommen. Mit dem größten Weingartener Kader aller Zeiten wird u. a. das Ziel verfolgt, den in den vergangenen beiden Jahren aufgekommenen Problemen betreffend der Abstellung von derzeitigen Spitzenringern für deren jeweilige Landesverbände wirkungsvoll entgegen zu treten.

Aus dem letztjährigen Kader haben 15 Ringer ihre Verträge verlängert und halten der "Walzbach-Staffel" auch weiterhin die Treue. In der jüngeren Vergangenheit konnten aus diesem Kreis 5 Athleten große Erfolge auf internationaler Ebene bejubeln. So feierten bei den Europameisterschaften in der bulgarischen Hauptstadt Sofia, die im April ausgetragen wurden, nicht weniger als 3 Aktive den Gewinn von Medaillen. Marcel Ewald rang ein großartiges Turnier und musste sich erst im Finale dem amtierenden Vize-Weltmeister aus Russland, Besik Seradinovich Kudukhov, geschlagen geben.

Seinen bis dato größten internationalen Erfolg erzielte der mehrfache tschechische Meister David Vala, der im klassischen Schwergewicht ebenfalls die Silbermedaille erringen konnte und sich im Endkampf lediglich dem amtierenden russischen Olympiasieger Kassan Baroev beugen musste. Seine erste Medaille im Freistil-Mittelgewicht gewann der zweimalige Europameister und Vize-Weltmeister von 2005 im Weltergewicht, der Ungar Arpad Ritter. Darüber hinaus zeigte der Weingartener Topscorer aus der vergangenen Saison, der Brandenburger René Zimmermann, beim Grand-Prix im griechisch-römischen Stil, der vor 14 Tagen in Dortmund stattfand, ausgezeichnete Leistungen. Nach Siegen gegen den Schweden Jim Petterson, den Norweger Mats Rolfsen und den Weißrussen Andrei Baranouski, der im Endklassement noch auf den 3. Platz kam, zog Zimmermann ins Halbfinale ein, wo er auf den zweifachen EM-Dritten Melonin Noumonvi aus Frankreich traf. Dort setzte er sich zwar etwas überraschend, aber dennoch hochverdient durch und erreichte somit das Finale, in welchem er dem vom 1. Luckenwalder SC verpflichteten polnischen Europameister von 2006, Artur Michalkiewicz, gegenüberstand. Trotz eines beherzten Auftritts musste er sich dem routinierten Kämpfer noch knapp mit 1:4 Punkten geschlagen geben. Durch seinen 2. Platz empfahl sich der beim SV Germania Weingarten in seine 3. Saison gehende "Zimmi" bei den Bundestrainern Bullmann und Zamanduridis nachdrücklich für höhere Aufgaben. Einen Turniersieg konnte beim Grand-Prix im Freistil in Leipzig vor einer Woche gar der langjährige Weingartener Siegringer, der Moldawier Ghenadie Tulbea, erringen. Der zweifache Europameister und Vize-Weltmeister von 2003 brachte dabei das Kunststück fertig, den Olympiasieger von Sydney 2000 und Vize-Olympiasieger von Atlanta 1996, den Aserbaidschaner Namik Abdullaev, in der 1. Runde zu bezwingen. Nach Erfolgen gegen den Weißrussen Khizry Dudueu und den Chinesen Meng Luo hatte er sich im Finale mit dem starken Weißrussen Aleksandr Lasitsa auseinanderzusetzen, den er knapp mit 3:2 Punkten in die Schranken weisen konnte.

Weitere Korsettstangen der Weingartener Mannschaft in der neuen Saison bilden sicherlich der zweitbeste Scorer aus der vergangenen Saison, der rumänische Freistil-Meister Szabolcs Laszlo, der wieder genesene Publikumsliebling aus der Saison 2005/2006, Florin Gavrila, der griechische Siegringer Sergios Solontkis sowie der stets zuverlässige polnische Internationale Adrian Mazan, der beim Grand Prix in Leipzig gerade einen guten 5. Platz belegte. Mit einem der wichtigsten Leistungsträger aus den vergangenen 3 Jahren, dem Ungarn Andras Horvath, konnten die Verantwortlichen ebenfalls eine Übereinkunft für einige Kämpfe bis zum Ende des laufenden Kalenderjahres erzielen. Entgegen zuvor anders lautender Ankündigungen wurde mit dem Aktiven, der unbedingt in Weingarten bleiben wollte und einen großen Vertrauensvorschuss innerhalb der Mannschaft genießt, ein Vertrag auf Kampfbasis abgeschlossen. Oleg Boikov, der in diesem Jahr den 2. Platz bei den ukrainischen Meisterschaften hinter dem vor wenigen Monaten bei einem Verkehrsunfall tragisch ums Leben gekommenen Olympia-Vierten von Athen 2004, Aleksey Vakulenko, belegen konnte, gehört ebenfalls dem diesjährigen Weingartener Kader an wie die Sympathieträger Dennis Blum, Olaf Bock, Andrei Nohai und Nikolai Chterev, die allesamt wichtige Punkte zum Gesamtmannschaftsergebnis beisteuern können und werden. Dem 20jährigen Bulgaren Chterev ist es vor 2 Wochen erstmals gelungen, den Titel bei den nationalen bulgarischen Freistil-Meisterschaften bei den Senioren zu erkämpfen. Dieser Erfolg gibt dem Aktiven sicherlich Auftrieb für die bevorstehenden schweren Aufgaben in der kommenden Bundesliga-Saison.

Dem aktuellen 25 Mann-Kader des SV Germania Weingarten gehören zudem 10 Neuzugänge an, die nachstehend etwas näher vorgestellt werden. Der 22 Jahre alte Bulgare Maxim Petrov besetzt die Gewichtsklasse bis 55 kg Freistil, in welcher in der abgelaufenen Saison der inzwischen eine Gewichtsklasse ins Bantamgewicht aufgerückte Marcel Ewald auf die Matten ging. Mit dem Gewinn der Junioren-Europameisterschaft sowie einem 3. Platz bei den Weltmeisterschaften in derselben Altersklasse jeweils in der Gewichtsklasse bis 50 kg kann er bereits einige beachtliche Resultate aufweisen, die ihn befähigen sollten, die Nachfolge von Ewald in dieser Gewichtskategorie anzutreten. Hinter dem amtierenden Weltmeister Radoslav Velikov, der in der Bundesliga beim brandenburgischen 1. Luckenwalder SC unter Vertrag steht, wird er von Experten in Bulgarien derzeit als Nummer zwei in seinem Gewichtslimit eingestuft. Der 21jährige Emil Milev wird vornehmlich in der Gewichtklasse bis 66 kg Greco eingesetzt, wird aber auch einige Kämpfe in der Kategorie bis 60 kg bestreiten. Bei den Junioren-Europameisterschaften 2005 errang er die Bronzemedaille und bei den Junioren-Weltmeisterschaften im gleichen Jahr platzierte er sich als Fünfter im Gesamtklassement. Bei den diesjährigen Europameisterschaften in Sofia belegte er den 5. Platz und konnte dort u. a. den amtierenden Vize-Weltmeister David Bedinadze aus Georgien besiegen. Im Kampf um Platz 3 musste er sich dann aber dem in der Bundesliga für den SVS Hallbergmoos ringenden Finnen Jarkko Ala-Huikku knapp geschlagen geben. Sollte es in der Bundesliga-Endrunde zum erneuten Aufeinandertreffen mit dem Finnen kommen, hätte er dort die Gelegenheit, den Spieß umzudrehen. Ebenso wie Maxim Petrov hat er bislang noch keine Kämpfe für eine deutsche Mannschaft bestritten.

Besonders stolz sind die SVG-Verantwortlichen darauf, dass Ihnen die Verpflichtung des moldawischen Ausnahmeringers Ruslan Bodisteanu gelungen ist, dem einige interessante Angebote aus der Bundesliga vorlagen, der sich aber letztendlich für die Weingartener Offerte entschied. Der zweimalige Junioren-Weltmeister von 1994 und 1997 belegt zwar einen Ausländerplatz, deckt aber die Gewichtsklassen bis 66 und 74 kg Freistil ab und ist somit variabel einsetzbar. Er gilt als Ringer mit herausragender Technik und verfügt über eine große Portion Erfahrung. Mit dem VfK Schifferstadt wurde der Landsmann und Freund von Ghenadie Tulbea in den Jahren 2002/2003, 2003/2004 sowie 2004/2005 deutscher Mannschaftsmeister. Kurz vor Beendigung der Wechselfrist konnte der SVG Weingarten den bei Europameisterschaften und Weltmeisterschaften bereits einige Male in Erscheinung getretenen 26jährigen Rumänen Ionut Panait unter Vertrag nehmen. Der Landsmann von Florin Gavrila, Szabolcs Laszlo und Andrei Nohai konnte u. a. mit Platz 9 bei den letztjährigen Weltmeisterschaften sowie einem 7. Platz bei den Europameisterschaften 2004 mehrere gute Ergebnisse im internationalen Anschlussbereich erzielen. Bei seinem neuen Verein kann er sowohl im Limit bis 66 als auch bis 74 kg klassisch eingesetzt werden.

Der griechische Neuzugang Manolis Sotiriadis war letztmals vor 2 Jahren in der Bundesliga aktiv und wechselt vom 1. Luckenwalder SC an den Walzbach. Der in der ehemaligen Sowjetunion geborene Sotiriadis wird einige Kämpfe in der Gewichtsklasse bis 74 kg Greco bestreiten und kommt auf Empfehlung seines Landsmannes Sergios Solontkis. Vor 3 Jahren hat er beim KSV Aalen gerungen und dort einige sehenswerte Kämpfe absolviert. Gegen Konstantin Schneider hat er damals noch nach dem alten Modus lediglich mit 3:4 verloren und auch Andras Horvath war er seinerzeit nur knapp unterlegen. Vom württembergischen Landesligisten VfL Neckargartach wechselt das 20jährige Talent Mario Guldi, ehemaliger deutscher A-Jugend Meister, zum nordbadischen Bundesligisten. Der Angehörige der deutschen Junioren-Nationalmannschaft wagt in seinen jungen Jahren den großen Sprung in die 1. Bundesliga und wird dort seine verdiente Bewährungschance erhalten, wenngleich sein erstes Jahr im Oberhaus hauptsächlich dazu dient, Erfahrungen zu sammeln.

Zusätzliche Variationsmöglichkeiten eröffnet die Verpflichtung des bulgarischen Freistil-Mittelgewichtlers Petar Kasabov, der in der letzten Saison noch für den Halbfinalisten KSV Witten aufgelaufen ist. Seinen größten internationalen Erfolg erzielte Kasabov mit dem Gewinn des Junioren-Europameister-Titels in der Gewichtsklasse bis 76 kg Freistil im Jahr 1999. Darüber hinaus kann er mit zwei Europameisterschaftsteilnahmen in den Jahren 2002 und 2005 aufwarten. Bei den Olympischen Spielen in Sydney 2000 ging er als damals 21jähriger an den Start, konnte dort jedoch lediglich den 15. Platz erreichen. Die kurzfristige Verpflichtung des Deutsch-Türken Erol Bayram kam zu Stande, nachdem sich sein letzter Verein ASV Pirmasens zu einem Rückzug aus der 2. Ringer-Bundesliga entschloss. Der bis kurz vor Beendigung der offiziellen Wechselfrist Ende Mai vertragslose Ringer schloss sich daraufhin dem SV Germania Weingarten an, für den er hauptsächlich in dessen 2. Mannschaft auf die Matte gehen wird. Im Bedarfsfall kann der Ringer, der in der Vergangenheit bereits zahlreiche Kämpfe für den KSV Schriesheim, die KSG Ludwigshafen und den KSV Wiesental in der 2. Bundesliga und in der Regionalliga bestritten hat, auch in der 1. Mannschaft eingesetzt werden.

Für das Halbschwergewicht im griechisch-römischen Stil wurde frühzeitig der Stralsunder Rolf Linke vom AC Taucha (2. Bundesliga Nordost) unter Vertrag genommen, nachdem man sich beim SVG dazu entschlossen hatte, sich vom enttäuschenden bulgarischen WM-Dritten von Guangzhou 2006, Kaloian Dinchev, zu trennen. Der 23jährige diesjährige Dritte bei den Deutschen Meisterschaften in Konstanz und DM-Zweite von 2004 ist ein sehr guter Mannschaftsringer, was er in der vergangenen Saison beim AC Taucha auch eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte. Der mit einem großen Kämpferherz ausgestattete Linke blieb sowohl im klassischen Stil als auch im ungewohnten Freistil unbesiegt. Umso erstaunlicher ist daher sein stilartfremd erzielter Sieg gegen den ehemaligen Europameister André Backhaus (AV Markneukirchen).

Der 29jährige Freistil-Schwergewichtler Boyidar Boyadiev kommt vom SV Wacker Burghausen zur Germania. Die größten Erfolge in seiner Laufbahn konnte der 115 kg-Koloss bei den Junioren feiern. Im Jahr 1996 konnte er den Titel eines Junioren-Europameisters erringen und zwei Jahre später verzeichnete er einen ausgezeichneten 3. Platz bei den Junioren-Weltmeisterschaften. Bei diversen Europameisterschaften bei den Senioren ist der 1978 geborene ex-Markneukirchener und ex-Burghausener in der Regel zwischen Platz 5 und 10 notiert gewesen. Er gilt zwar ähnlich wie unser Tscheche David Vala nicht unbedingt als Konditionswunder, verfügt aber über eine sehr gute Technik. In der letzten Saison hat er u. a. den Mömbris-Königshofener Plamen Paskalev klar besiegen können. Gegen den Hallbergmooser Bartholomae Bartnicki aus Polen hat er nach dem Gewinn der ersten beiden Runden hingegen noch mit 2:3 verloren. Wenn er seine konditionellen Defizite in den Griff bekommt, ist er eine große Verstärkung für jeden Verein in der 1. Bundesliga. Er ist von seiner Leistungsstärke her ähnlich stark einzuschätzen wie der für den KSV Aalen antretende Rumäne Daniel Chintoan-Rares. Sofern er seine Leistungen, zu denen er eigentlich im Stande ist, abrufen kann, wird er vermutlich der bislang beste Freistil-Schwergewichtler sein, der je ein Trikot des SV Germania Weingarten übergestreift hat.

Fazit: Mit den 15 Ringern, die aus der vergangenen Saison weiter verpflichtet wurden und den soeben vorgestellten 10 Neuzugängen stehen insgesamt 25 Ringer unter Vertrag. Wie eingangs bereits erwähnt, ist der Kader in diesem Jahr enorm groß und insgesamt doch sehr ausgeglichen besetzt, was einen größeren Handlungsspielraum verschafft und hervorragende Variationsmöglichkeiten eröffnet. Dies könnte hauptsächlich im neuen Jahr wichtig werden, wenn aufgrund von diversen Nationalmannschaftslehrgängen kurzfristig wiederum wichtige Leistungsträger für ihre jeweiligen Länder abgestellt werden müssen. Durch den großen Kader könnte man diesem Problem besser Herr werden, so dass die Situation sich weniger dramatisch darstellen sollte als noch in der abgelaufenen Runde, wo am Kampftag teilweise bis zu 7 Stammringer nicht zur Verfügung standen. Die Endrunde beginnt übrigens Ende Dezember 2007 mit den Achtelfinal-Hinkämpfen und wird Anfang Januar 2008 fortgesetzt.

Meine Saisonprognose: Ich halte die Weingartener Mannschaft noch für etwas stärker besetzt als in der vergangenen Saison, vorausgesetzt, dass man vom Verletzungspech weitgehend verschont bleibt. Darüber hinaus wird der rumänische Publikumsliebling Florin Gavrila nach auskurierter Kreuzbandverletzung die unteren Gewichtsklassen im klassischen Stil wieder verstärken können. Das Erreichen des Halbfinales um die Deutsche Ringer-Mannschaftsmeisterschaft erscheint durchaus möglich. Dieses Ziel hat die sportliche Leitung des nordbadischen Bundesligisten auch formuliert, was eine Wiederholung des diesjährigen bislang größten Erfolges in der Weingartener Vereinshistorie bedeuten würde.

Den KSV Köllerbach stufe ich als Topfavoriten auf die deutsche Meisterschaft ein, da Ihnen mit Andriy Shuyyka, Konstantin Schneider, Jan Fischer, Juriy Kohl, Vladimir Togousov und Albert Nourov nicht weniger als 6 erstklassige deutsche bzw. eingebürgerte Ringer zur Verfügung stehen. Auf eine so hohe Qualität an nationalen Kämpfern kann keine andere Mannschaft zurückgreifen, selbst der Meister aus der Saison 2005/2006, der 1. Luckenwalder SC, verfügt über keine derart hohe Anzahl an deutschen Spitzenkräften. Gemessen an der Leistungsstärke siedle ich den SV Germania Weingarten zusammen mit dem SV Siegfried Hallbergmoos, dem SV Wacker Burghausen und dem KSV Aalen, die sich in etwa auf dem gleichen Level bewegen dürften, unmittelbar hinter den beiden genannten Mannschaften an dritter Stelle an. Dem Saisoneröffnungskampf gegen den amtierenden deutschen Meister KSV Köllerbach in der neuen Kleiberit-Arena wird demnach bereits richtungsweisenden Charakter für den weiteren Verlauf der Bundesliga-Saison 2007/2008 zukommen.



Der Kader des SV Germania Weingarten für die kommende Bundesliga-Saison 2007/2008

55/60 kg Fr.:
Ghenadie Tulbea (Moldawien)

55/60 kg Fr.:
Maxim Petrov (Bulgarien, Neuzugang)

55/60 kg Gr.:
Florin Gavrila (Rumänien)

60/66 kg Fr.:
Marcel Ewald

60/66 kg Gr.:
Emil Milev (Bulgarien, Neuzugang)

66 kg Fr.:
Olaf Bock

66/74 kg Fr.:
Adrian Mazan (Polen)

66/74 kg Fr.:
Ruslan Bodisteanu (Moldawien, Neuzugang vom VfK Schifferstadt)

66 kg Gr.:
Oleg Boikov (Ukraine)

66/74 kg Gr.:
Ion Panait (Rumänien, Neuzugang)

66/74 kg Gr.:
Andrei Nohai (Rumänien)

74 kg Fr.:
Szabolcs Laszlo (Rumänien)

74 kg Gr.:
Mario Guldi (Deutschland, Neuzugang vom VfL Neckargartach)

74/84 kg Gr.:
Sergios Solontkis (Griechenland)

74/84 kg Gr.:
Manolis Sotiriadis (Griechenl., Neuzugang vom 1. Luckenwalder SC)

74/84 kg Gr.:
Andras Horvath (Ungarn)

84 kg Fr.:
Dennis Blum

84 kg Fr.:
Petar Kasabov (Bulgarien, Neuzugang vom KSV Witten)

84/96 kg Fr.:
Arpad Ritter (Ungarn)

84/96 kg Fr.:
Erol Bayram (Deutschland, Neuzugang vom ASV Pirmasens) [Der Ringer ist vornehmlich für Einsätze in der 2. Mannschaft vorgesehen.]

84/96 kg Gr.:
René Zimmermann

96/120 kg Fr.:
Nikolay Chterev (Bulgarien)

96/120 kg Gr.:
Rolf Linke (Deutschland, Neuzugang vom AC Taucha)

120 kg Fr.:
Bozhidar Boyadiev (Bulgarien, Neuzugang vom SVW Burghausen)

120 kg Gr./Fr.:
David Vala (Tschechien)



Abgänge beim SV Germania Weingarten:

60 kg Gr.:
Tibor Olah (Ungarn, SVS Hallbergmoos)

66/74 kg Gr.:
Romanos Martidis (Griechenland, Ziel unbekannt)

84/96 kg Gr.:
Sandor Bardosi (Ungarn, Ziel unbekannt)

96/120 kg Gr.:
Kaloian Dinchev (Bulgarien, ASV Hof)

120 kg Fr.:
Sükrü Kazan (Türkei, Ziel unbekannt)


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