
von Wieland Mößner
19. März 2007
Die Ringer-Bundesliga-Saison 2006/2007 ist vor 2 Wochen mit dem für viele Experten überraschenden Gewinn des Meistertitels durch den saarländischen Traditionsverein KSV Köllerbach zu Ende gegangen. Wir wollen an dieser Stelle die Gelegenheit ergreifen, die gerade abgelaufene und für den SV Germania Weingarten außerordentlich erfolgreiche Saison mit einem ausführlichen Rückblick Revue passieren zu lassen. Außerdem wollen wir bereits jetzt einen kleinen Ausblick auf die im September 2007 beginnende neue Runde wagen.
Vor der letzten Saison wartete der Deutsche Ringer Bund (DRB) mit einer umfassenden Strukturreform auf und bildete für die 1. Bundesliga 4 Gruppen, die nach regionalen Gesichtspunkten zusammengestellt wurden. Hintergrund der damaligen Überlegungen seitens der Entscheidungsträger beim DRB war, allen beteiligten Vereinen mehr Kämpfe mit Derbycharakter zu ermöglichen und weite Auswärtsfahrten weitestgehend zu ersparen. Durch die vorgenommene Gruppenneueinteilung hatte man zudem das Ziel verfolgt, insbesondere für die Vereine aus der 2. Bundesliga genügend Anreize zu schaffen, damit der "Aufstieg in die 1. Bundesliga" nicht mehr als Wagnis angesehen wird und von möglichst vielen Mannschaften als Saisonziel ausgegeben wird. Die Sollstärke von 6 Mannschaften wurde aber dennoch nicht in allen 4 Vorrundengruppen erreicht. In der Gruppe West traten größere Besetzungsprobleme auf, so dass dort lediglich 5 Mannschaften (KSV Köllerbach, VfK Schifferstadt, KSV Witten, KSK Neuss und ASV Hüttigweiler) am Bundesligabetrieb teilnahmen.
In der Gruppe Südwest hatte sich der SV Germania Weingarten mit dem achtfachen deutschen Meister KSV Aalen, der RKG Freiburg 2000 sowie den Aufsteigern KSV Ketsch, TSV Dewangen und AB Aichhalden auseinander zu setzen. Vor der Saison wurden 8 neue Ringer verpflichtet, womit die Mannschaft gegenüber dem Vorjahr weiter gezielt verstärkt wurde. Die sportliche Führung war angesichts prominenter Neuzugänge wie u. a. den zweifachen Europameister und ehemaligen Vize-Weltmeister Arpad Ritter, dessen Landsmann Tibor Olah, den international erfahrenen Ringern Szabolcz Laszlo aus Rumänien und David Vala aus Tschechien sowie dem amtierenden Weltmeisterschafts-Dritten Kaloian Dinchev aus Bulgarien zuversichtlich, vermeintliche Schwachstellen größtenteils ausgemerzt zu haben. Der sympathische Freistil-Leichtgewichtler Olaf Bock wechselte vom brandenburgischen Vorjahresmeister 1. Luckenwalder SC zur "Walzbach-Staffel" während der rumänische Greco-Leichtgewichtler Andrei Nohai ebenso als sinnvolle Ergänzung zum Team stieß wie der 20jährige bulgarische Freistil-Halbschwergewichtler Nicolaj Chterev. Die beiden Letztgenannten fügten sich sehr gut in die Mannschaft ein und bewiesen im Verlauf der letzten Saison, dass jederzeit auf Sie Verlass war, wann immer Sie gebraucht und eingesetzt wurden. Das in Sie gesetzte Vertrauen zahlten Sie mit Engagement, Ehrgeiz und solider Leistung zurück.
Im Vorfeld der vergangenen Saison gingen die Experten davon aus, dass sich der KSV Aalen und der SV Germania Weingarten mit seinem 19 Mann starken Kader bis zum Schluss einen harten Kampf um den Sieg in der Gruppe Südwest liefern würden. Unmittelbar vor Saisonbeginn musste der nordbadische Verein allerdings einen herben Rückschlag hinnehmen, da einer der Publikumslieblinge der voran gegangenen Saison, der Rumäne Florin Gavrila, beim Training in seinem Heimatland einen Riss des vorderen Kreuzbandes erlitt, der Ihn zu einer sehr langen Trainings- und Wettkampfpause zwang. Umso schmerzhafter für alle Verantwortlichen war die Verletzung von Gavrila, da man trotz des großen Kaders nicht in der Lage war, in dessen angestammter Gewichtsklasse bis 55 kg Greco einen adäquaten Ersatzmann aufzubieten. Nachdem diese Hiobsbotschaft verdaut war, besannen sich sowohl die Sportler als auch die Funktionäre auf ihre Stärken und blickten voller Erwartung und Vorfreude der neuen Bundesliga-Saison 2006/2007 entgegen, die mit dem Auswärtskampf beim TSV Dewangen am 06. Oktober 2006 begann.
Die verpflichteten Neuzugänge fügten sich bereits beim Auftaktkampf nahtlos ins Team ein und demonstrierten eindrucksvoll, dass Sie im weiteren Saisonverlauf für den SV Germania Weingarten noch sehr wertvoll sein würden. Nachdem die erste Auswärtshürde in Dewangen souverän gemeistert wurde, kam es am darauf folgenden Doppelkampfwochenende bereits zur vorentscheidenden und richtungsweisenden Begegnung um den Gruppensieg gegen den KSV Aalen. Nach dem deutlichen 27:8 Sieg am Vortag beim nordbadischen Widersacher KSV Ketsch fertigte man den achtfachen Titelträger von der Ostalb in einem denkwürdigen Kampf in beeindruckender Manier sensationell mit 27:11 Punkten regelrecht ab. Im wahrscheinlich besten und sportlich wertvollsten Ringkampf in der Weingartener Vereinsgeschichte gelangen dem Gastgeber "sage und schreibe" unglaubliche 8 Einzelsiege in den 10 Mattenduellen. Mit einem beruhigenden Polster von 16 Punkten sorgte man bereits nach dem Hinkampf für eine Vorentscheidung um den oben erwähnten, von beiden Mannschaften angestrebten Gruppensieg. Als Schlüssel zum Erfolg war auszumachen, dass die Weingartener Mannschaft als homogene Einheit auftrat, in der jeder einzelne Ringer für den anderen fightete. Die große mannschaftliche Geschlossenheit war von vielen Außenstehenden in der gesamten Saison zu beobachten, so dass die Ringer in entscheidenden Situationen oftmals in der Lage waren, über sich hinaus zu wachsen und die Kampf entscheidenden Punkte zu erzielen. Der klare und in dieser Höhe überraschende Erfolg gegen die Ostalbbären war umso bemerkenswerter und kann nicht hoch genug gewürdigt und heraus gestellt werden, da der KSV Aalen in der gesamten Saison nicht mehr so stark aufgestellt war wie beim Hinkampf in der Walzbachhalle.
Die weiteren Kämpfe in der regulären Punkterunde gewann der SVG Weingarten allesamt recht deutlich. Beim südbadischen Kontrahenten RKG Freiburg 2000 behielt man im Hinkampf mit 25:11 Punkten die Oberhand während man im Rückkampf mit 24:12 Punkten siegreich blieb. Gegen die drei Aufsteiger KSV Ketsch, TSV Dewangen und AB Aichhalden konnte man ebenfalls je zweimal doppelt punkten, so dass man nach 9 Siegen in 9 Kämpfen vor dem Rückkampf beim KSV Aalen ein Punktekonto von 18:0 Zähler aufwies. In der Aalener Greuthalle konnte man dem Gegner ein respektables 16:16 Unentschieden abtrotzen und beendete somit die Gruppe Süd als ungeschlagener Tabellenführer mit insgesamt 19:1 Punkten. Dies hatte den entscheidenden Vorteil, dass man bei der Auslosung für die Zwischenrunde den Siegern der anderen drei Vorrundengruppen aus dem Wege gehen konnte. In der Staffel Südost setzte sich der letztjährige Finalist SVS Hallbergmoos durch, während sich der KSV Köllerbach in der Gruppe West den Platz an der Sonne eroberte. In der Gruppe Nordost konnte sich erwartungsgemäß der Meister der vergangenen Saison, der 1. Luckenwalder SC souverän behaupten und blieb in den ersten 10 Saisonkämpfen verlustpunktfrei.
Bei der in Luckenwalde vorgenommenen Endrundenauslosung war dem SV Germania Weingarten das Glück hold, da man mit der RWG Mömbris-Königshofen, der KSK Neuss und dem FC Erzgebirge Aue die drei Viertplatzierten der jeweiligen Vorrundengruppen zugelost bekam. Beim überzeugenden 31:6 Auswärtssieg bei der KSK Neuss und beim 23:12 Heimerfolg gegen die RWG Mömbris-Königshofen konnte man personell aus dem Vollen schöpfen und in Bestbesetzung antreten, so dass ein optimaler Start in die Zwischenrunde gelang. Nach einer dreiwöchigen Pause über Weihnachten und Neujahr wurde die Gruppenphase am 06. Januar 2007 mit dem Auswärtskampf beim FC Ergebirge Aue fortgesetzt. Schon im ersten Kampf im neuen Jahr war der SVG Weingarten gezwungen, einige personelle Umstellungen vorzunehmen. Die ungarischen Ausnahmeathleten erhielten von ihrem Verband im neuen Jahr keine Freigabe mehr, so dass man fortan ohne Arpad Ritter, Sandor Bardosi, Andras Horvath und Tibor Olah auskommen musste.
Trotz großer Bemühungen und mehrmaligem Intervenieren beim ungarischen Verband von Seiten der für den sportlichen Bereich Verantwortlichen beim SVG ist es nicht mehr gelungen, die genannten Sportler nach Weingarten zu holen. Der ungarische Verbandspräsident blieb seiner harten Linie treu, in der laufenden Saison keine ungarischen Sportler mehr freizugeben und drohte diesen im Falle des Verstoßes mit verbandsinternen Sanktionen wie Ausschluß aus der Nationalmannschaft oder empfindlichen Geldstrafen. Als Gründe für die ablehnende Haltung wurden hauptsächlich die großen Belastungen der Kämpfer durch das ständige Abtrainieren Woche für Woche sowie die fehlenden internationalen Erfolge der ungarischen Athleten bei den Weltmeisterschaften 2006 in China angeführt. Dort wurde mit dem 5. Rang von Tibor Olah lediglich eine Top-Ten-Platzierung erreicht. Nachdem der ungarische Verband auch für die kommende Saison angekündigt hat, ihre Ringer lediglich bis zum 31.12.2007 für einen Einsatz in einer ausländischen Liga mit Mannschaftsbetrieb freizustellen, haben sich die Verantwortlichen des SV Germania Weingarten nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, in der Saison 2007/2008 komplett auf eine Verpflichtung ungarischer Athleten zu verzichten. Eine Weiterverpflichtung macht nicht zuletzt auch deshalb wenig Sinn, da man ab einem möglichen Achtelfinal-Rückkampf wiederum nicht mehr auf die ungarischen Spitzenringer zurückgreifen könnte.
Nachdem die Hürde beim FC Ergebirge Aue mit einem 23:14 Erfolg genommen wurde, stand der Rückkampf eine Woche später in Weingarten auf Messers Schneide. Mit einem hauchdünnen 18:17 Sieg konnte man einen hauchdünnen Vorsprung bis ins Ziel retten. Vor dem alles entscheidenden Rückkampf bei der RWG Mömbris-Königshofen hatte man 8:0 Zähler auf der Habenseite und musste im Rückkampf im Spessart einen Vorsprung von 11 Punkten verteidigen. Nach einem hochdramatischen Kampf in der "Hölle von Schimborn" konnte man mit dem 3:2 Sieg im allerletzten Kampf zwischen dem Rumänen Szabolcz Laszlo und dem Nationalmannschaftsringer Peter Weisenberger buchstäblich in letzter Sekunde die Entscheidung nach Addition aller Einzelergebnisse und insgesamt einem Punkt Differenz zu seinen Gunsten herbeiführen. Den Rückkampf verloren die Germanen nach einigen Besetzungsproblemen zwar deutlich mit 14:24 Punkten, durch den 23:12 Erfolg im Hinkampf und einem Gesamtergebnis von 37:36 Punkten hatte man allerdings im direkten Vergleich mit der RWG Mömbris-Königshofen mit einem Punkt Vorsprung die Nase vorn.
Der Pflicht in Schimborn folgte die Kür im Heimkampf in Büchenau gegen die KSK Neuss. Nicht zuletzt dank zweier taktischer Varianten und einer tollen Einstellung gelang es der "Walzbach-Staffel", seinen keineswegs schwachen und gut aufgestellten Gegner mit 25:12 Punkten zu bezwingen und mit dem Halbfinaleinzug den bislang größten Erfolg in der Vereinsgeschichte perfekt zu machen. Gegen den Meisterschaftsfavoriten 1. Luckenwalder SC blieb man in den zwei Vergleichen zwar chancenlos, verkaufte sich aber in Anbetracht der zahlreichen Ausfälle so teuer wie möglich. Während man im Hinkampf mit 13:23 Punkten unterlegen war, verlor man im Rückkampf in der Fläminghalle mit 7:29 Punkten. Diese Ergebnisse taten dem positiven Gesamteindruck, den die Mannschaft in der gesamten Saison hinterließ, allerdings keinen Abbruch. Im anderen Halbfinale setzte sich der KSV Köllerbach mit einem 27:9 Hinkampfsieg beim KSV Witten und dem 31:7 Erfolg im Rückkampf sogar noch deutlicher durch.
Im Finale überraschte der saarländische Traditionsverein dann alle Fachleute und Experten und gewann nach dem überraschenden 23:13 Sieg im Hinkampf in Völklingen (7:3 Einzelsiege) auch den Rückkampf beim Favoriten 1. Luckenwalder SC mit 21:18 Punkten. Der Verein aus Brandenburg, der den mit Abstand höchsten Etat aller Bundesligavereine aufweist (ca. 400.000,-- €), hat es in dieser Saison nicht geschafft, aus einer Mannschaft mit zahlreichen Weltmeistern, Europameistern und internationalen Medaillengewinnern eine homogene Einheit zu formen, in der jeder Einzelne für den anderen einsteht. Zudem ist es dem Management offensichtlich nicht gelungen, in der entscheidenden Saisonphase seine bulgarischen Topstars auf die Matte zu bringen. Während der Verein aus Brandenburg im Hinkampf sowohl auf den amtierenden bulgarischen Weltmeister Radoslav Velikov und den Weltmeister von 2005 im klassischen Leichtgewicht, Nikolai Gergov, verzichten musste, stand Luckenwalde im Rückkampf neben den beiden Genannten zudem auch der im Hinkampf siegreiche Greco-Fliegengewichtler Venelin Venkov nicht zur Verfügung. Der KSV Köllerbach hingegen konnte nach 1966, 1968 und 1972 genau 35 Jahre nach der letzten Meisterschaft seinen insgesamt vierten Titelgewinn feiern.
Der Weingartener Erfolg in diesem Jahr beruht auf harter Arbeit, intensiven Planungen, die mit Vehemenz voran getrieben wurden, Beharrlichkeit, einem tollen Team vor und hinter den Kulissen und einer prächtig harmonierenden Mannschaft, die mit Kampfgeist, Einsatzwillen, toller Moral und großem Können während der über 4 Monate andauernden Saison stets großen Zusammenhalt demonstrierte. Diese Attribute waren der Schlüssel zum Erfolg und ausschlaggebend dafür, dass sich viele Athleten im Verlauf der vergangenen Saison haben steigern können. Das sportlich Erreichte ist zwar ein Erfolg der gesamten Mannschaft, dennoch möchte ich an dieser Stelle 3 Ringer besonders hervorheben, die als Sinnbild für das Team stehen: René Zimmermann hat in seiner zweiten Saison, in der er für die "Walzbach-Staffel" auf die Matte geht, schier unglaubliche Kämpfe abgeliefert und gezeigt, dass sein Herz am SVG hängt. Bei 16 Einsätzen hat er auch dank seines unbändigen Kampfeswillens hervorragende 15 Siege eingefahren. Mit insgesamt 46:10 Mannschaftspunkten hat er als Topscorer die vereinsinterne Punktewertung gewonnen. Der rumänische Neuzugang Szabolcz Laszlo hat durch seine attraktive Ringweise die Zuschauer verzückt und ist zum Publikumsliebling avanciert. In 15 Kämpfen konnte er gar 13 Siege erringen, darunter sein wertvollster Sieg im Rückkampf gegen den Mömbriser Peter Weisenberger, wodurch der Einzug ins Halbfinale erst ermöglicht wurde. Last, but not least, kann man Marcel Ewald zu einer großartigen Saison gratulieren. In 14 Saisonkämpfen konnte er 12 Kämpfe siegreich gestalten, obwohl er einmal stilartfremd im griechisch-römischen Stil eingesetzt wurde. Besonders in Erinnerung bleiben sicherlich die Siege gegen den seitherigen Ketscher Vitalie Railean, der zum KSV Aalen gewechselt ist, und gegen den Bulgaren Krasimir Krastanov, die er beide an seinem sogenannten "Traumwochenende" bezwingen konnte.
Von den Neuzugängen hinterließen der oben genannte Szabolcz Laszlo, der Ungar Arpad Ritter, der in 8 Kämpfen 7mal die Matte als Sieger verließ sowie der unbesiegt gebliebene Tibor Olah (5 Siege in 5 Kämpfen) den stärksten Eindruck. Eine gute Bilanz kann man dem oftmals auch stilartfremd im Freistil eingesetzten Tschechen David Vala (6 Siege bei 13 Einsätzen), Olaf Bock (5 Siege in 10 Kämpfen) und dem 12mal eingesetzten sympathischen Rumänen Andrei Nohai (5 Siege) attestieren. Der junge Bulgare Nicolaj Chterev war stets zuverlässig und konnte sich nach ersten Anlaufschwierigkeiten steigern, wenngleich er bei 7 Einsätzen in seiner ersten Saison im SVG-Dress lediglich 2 Erfolge feiern konnte. Doch die Verantwortlichen sind zuversichtlich, dass er sich in seiner zweiten Saison weiter steigern wird. Die Erwartungen nicht erfüllen konnte hingegen der WM-Dritte von 2006 in China, der Bulgare Kaloian Dinchev, der bei keinem seiner 4 Auftritte überzeugen konnte. Bei lediglich einem Sieg hat sich die sportliche Führung des Vereins dazu entschlossen, den Vertrag nicht mehr zu verlängern. Die vakante Position in der Gewichtsklasse bis 96 kg Greco nimmt ein kürzlich neu verpflichteter Ringer ein, dessen Name zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben wird. Die Verantwortlichen beim SVG Weingarten sind derzeit eifrigst bemüht, eine schlagkräftige Mannschaft für die kommende Saison 2007/2008 zusammen zu stellen, die ebenfalls das Ziel in Angriff nehmen soll, den abermaligen Einzug ins Halbfinale um die Deutsche Mannschafts-Meisterschaft zu bewerkstelligen. Mit Ausnahme der Ungarn werden die Leistungsträger aus der gerade abgelaufenen Saison dem Verein auch zukünftig weiterhin die Treue halten. Mit den Weiterverpflichtungen des frisch gebackenen deutschen Meisters Marcel Ewald und des Tschechen David Vala konnten bereits erste positive Signale gesetzt werden.
Momentan stehen keine Kämpfe bevor.