Kai Dittrich wechselt von Schifferstadt nach Weingarten
Zumindest was die bundesdeutschen Athleten im Trikot des SV Germania angeht, haben die Verantwortlichen des Ringerbundesligisten wohl den größten Coup der Vereinsgeschichte gelandet. Für die Kenner der Ringerszene sicherlich überraschend, konnten die Weingartener für die bevorstehende Meisterschaftsrunde keinen geringeren als den amtierenden Deutschen Meister im griechisch-römischen Stil in der 84 kg-Klasse, Kai Dittrich verpflichten. Der 27jährige Modellathlet wechselt auf die andere Seite des Rheins. Seit 10 Jahren war der gebürtige Koblenzer in den Diensten des derzeitigen Deutschen Mannschaftsmeisters VfK Schifferstadt und hat dort in der Vergangenheit viele großartige Kämpfe geleistet.
Die Liste seiner Erfolge ist dementsprechend lang so dass wir nur die wichtigsten Titel der letzten Jahre nennen können:
Insbesondere bei den nationalen Meisterschaften hat der griechisch-römisch-Spezialist immer wieder bewiesen, dass er zur absoluten Spitzenklasse zu zählen ist. Zuletzt bei den Deutschen Meisterschaften Ende März diesen Jahres im klassischen Stil im schwäbischen Tuttlingen beherrschte Kai Dittrich die Klasse bis 84 Kilogramm fast nach Belieben und gab unter anderem auch seinem neuen Mannschaftskameraden Sven Lay im Viertelfinale mit 4:1 Punkten das Nachsehen. Weingartens Trainer Willi Ullrich, der nicht zuletzt in seiner Funktion als Nordbadischer Landestrainer entscheidenden Anteil an der überraschenden Verpflichtung hatte, bezeichnet den Neuzugang als idealen Ringer für die Mannschaft des SV Germania. "Da wir Kai sowohl in der 84, 96 und bei Bedarf auch im Schwergewicht einsetzen können, sind wir für die übrigen Bundesligamannschaften in der kommenden Saison noch weniger als im Vorjahr auszurechnen. Unser Ziel, auch im kommenden Jahr wieder oben mitzumischen und in die Endrunde einzuziehen, ist damit wieder ein Stück näher gerückt." Zum Wechsel nach Weingarten hat den ehemaligen Schifferstädter nach eigener Aussage der Reiz des Neuen bewogen. "Besonders das Konzept der Verantwortlichen, fast ausschließlich mit deutschen Athleten (mit Ghenadie Tulbea wird nur ein Ausländer im Kader stehen) in die Saison zu gehen, hat mich überzeugt und es freut mich, mit meinen altbekannten Kaderkollegen Böh, Hirt und Lay in einer Mannschaft zu stehen. Zusammen mit ihnen will ich meinen Teil dazu beitragen, den SV Germania in die Endrunde und nach Möglichkeit in das Halbfinale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft zu bringen."
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SV Germania Weingarten -
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