Der SV Germania Weingarten hat das Badenderby bei der RKG Freiburg 2000 souverän mit 21:14 für sich entschieden und die Teilnahme an der Endrunde der Ringerbundesliga nach wie vor fest im Visier. Gegen die Mannschaft von Trainer Karl Hug zeigten die Weingartener besonders vor der Pause eine starke Leistung und legten mit vier Siegen in den ersten vier Kämpfen frühzeitig den Grundstein für diesen ungefährdeten Auswärtserfolg.
Zu Beginn des Abends besiegte 55kg-Athlet Florin Gavrila seinen Widersacher Manuel Krämer erwartungsgemäß mit 3:1. Seinen zweiten Sieg im zweiten Kampf für den SVG konnte anschließend der Türke Sükrü Kazan erringen, der im Schwergewichtsduell gegen Zwiad Sissauri mit 3:0 die Oberhand behielt. Einmal mehr erfolgreich war auch Punktegarant Ghenadie Tulbea, der seinen moldawischen Landsmann Sergej Lunghu mit 3:1 bezwingen konnte. Im vierten Kampf des Abends feierte der Bronzemedaillen-Gewinner der WM 2005 und Vize-Olympiasieger von 2000, Sandor Bardosi, ein gelungenes Debüt im Trikot des SV Germania und wies Daniel Höfler mit 3:0 in die Schranken.
Die erste Niederlage der "Walzbach-Staffel" an diesem Abend musste Michael Böh hinnehmen, der in der Gewichtsklasse bis 66kg griechisch-römisch gegen Eduard Kratz mit 1:3 den Kürzeren zog. Mit zwei weiteren verlorenen Kämpfen starteten die Schützlinge von Trainer Frank Heinzelbecker in die zweite Halbzeit: zunächst verlor Dennis Blum gegen Viktor Reh knapp mit 2:3, dann war Marcel Ewald gegen Axel Sutter weitgehend machtlos und unterlag mit 0:3. Dank eines ungefährdeten 3:0-Erfolgs von Sergios Solontkis über Jurij Witt kehrten die Germanen anschließend aber wieder auf die Siegerstraße zurück und auch der Ungar Andras Horvath wusste die mitgereisten SVG-Fans in der Staudinger Sporthalle mit einem klaren 3:0 über Constantin Matei zu überzeugen. Überraschend unterlag dagegen Adem Bereket im abschließenden Kampf des Abends Vitali Wagin deutlich mit 0:3, den siebten Saisonsieg des SV Germania verhinderte dieser unerwartete Ausrutscher des Türken aber nicht mehr.
Durch den zweifachen Punktgewinn in Freiburg und die gleichzeitige Heimniederlage des KSV Aalen gegen Hallbergmoos belegen die Germanen auch nach ihrem zwölften Saisonkampf den zur Teilnahme an den Play-Offs berechtigenden vierten Tabellenplatz der Bundesliga-Süd und haben nun schon vier Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz.
| Kl. | RKG Freiburg 2000 | SV Germania Weingarten | R1 | R2 | R3 | R4 | R5 | Gesamt | |
| 55G | Florin Gavrila | 1:1 |
0:1 |
1:1 |
1:3 |
1:3 | |||
| 120F | Zviad Sisauri | Sükrü Kazan | 0:1 |
0:1 |
0:1 |
0:3 | |||
| 60F | Sergej Lungu | Ghenadie Tulbea | 0:2 |
0:2 |
3:1 |
0:1 |
1:3 | ||
| 96G | Daniel Höfler | Sandor Bardosi | 0:1 |
0:1 |
0:1 |
0:3 | |||
| 66G | Michael Böh | 1:0 |
3:3 |
1:0 |
3:0 |
3:1 | |||
| 84F | Dennis Blum | 1:0 |
1:3 |
0:4 |
2:2 |
7:3 |
3:2 | ||
| 66F | Axel Sutter | Marcel Ewald | 2:0 |
2:1 |
1:0 |
3:0 | |||
| 84G | Sergios Solontkis | 0:3 |
0:1 |
0:1 |
0:3 | ||||
| 74G | Andras Horvath | 0:1 |
0:3 |
0:1 |
0:3 | ||||
| 74F | Vitali Wagin | Adem Bereket | 3:0 |
3:0 |
2:0 |
3:0 | |||
| Endergebnis: 14:21 | 10.12.2005 | ||||||||
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